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Wird die Marienschlucht bald wieder begehbar sein?

Derzeit werden drei Varianten zur wieder Begehbarmachung der Marienschlucht diskutiert. Dies berichtete der SÜDKURIER am 26. Juli in seiner Online-Ausgabe.

Seit 2015, als es in der Marienschlucht aufgrund eines Erdrutsches zu einem tödlichen Unfall kam, ist diese gesperrt. Das soll aber nicht so bleiben. Darum trafen sich in einer Sondersitzung die Bürgermeister und zuständigen Referenten um Möglichkeiten einer Wiedereröffnung auszuloten. Drei Varianten wurden erörtert und jede davon hat ihre Stärken und Schwächen. Welche am Ende zum Zuge kommen wird, ist noch nicht absehbar. Im Vordergrund bei der Entscheidung wird aber die Sicherheit für die Besucher stehen, wurde betont. Die Kosten der dafür erforderlichen Maßnahmen werden auf 3,5 bis 10 Millionen Euro geschätzt. Die Höhe dieser Summe bedingt es, dass das Bauvorhaben in einzelne Abschnitte aufgeteilt werden wird.
Die höchste Wahrscheinlichkeit zur Realisierung wird der Variante 3 zugesprochen. Sie beinhaltet eine große Hängebrücke über den hinteren Teil der Schlucht. Der Weg nach unten wäre so, dass es Einblicke in die Schlucht gibt, er aber nicht in der Schlucht selbst läuft – er wäre auf einem Felsrücken. Es gäbe auch eine zweite, kleinere Hängebrücke zur Ruine Kargegg und der Uferweg wäre der bisherige mit einem gesicherten Mondfelsen.
Bis März nächsten Jahres soll das Gesamtkonzept für Schlucht und Uferweg fertig sein.

hafa

Link zum Online-Artikel des SÜDKURIER

Bild mit freundlicher Genehmigung des SÜDKURIER