YCW Aktuell

Eine Abschlussregatta muss sein

Die Club-Fahne des YCW ist eingeholt und das Segeljahr damit offiziell beendet. Eine Abschlussfeier musste allerdings Corona bedingt ausfallen.

Unsere Regattaleiterin, Gaby Glock, hatte die Sache schon vorausgeahnt und den Start der Abschlussregatta am Sonntag den 19. September auf 12:30 Uhr vorverlegt, denn Regen war angesagt.

Zehn Boote hatten sich gemeldet, um in entspannter Art zum Schluss des Segeljahres noch einmal eine Regatta zu segeln. So standen nach Verlosung fünf Teams in Zweiergruppen fest - jeweils ein Boot mit niederer und eines mit hoher Yardstick-Zahl als Team. Gestartet wurde am Hafen Wallhausen und der Kurs führte zunächst zur limnologischen Tonne in Richtung Marienschlucht. Danach folgte als nächster Wendepunkt das Seezeichen Nummer 18 in Höhe Fließhorn. Der Wind hatte jetzt deutlich zugelegt und auch gedreht, sodass eher ein Raumschot- als ein Vorwindkurs gefahren wurde. Da dieses Seezeichen 18 natürlich  nicht umrundet werden konnte, wurde teilweise sehr phantasievoll gewendet. 

Auf der letzten Strecke frischte der Wind nochmals auf und es kam richtig Fahrt und Lage in die Boote. Die Zieldurchfahrt war eine gedachte Linie vom Wallhäuser Hafen aus in Richtung Überlingen - auch das ließ natürlich Interpredationsspielraum zu. Doch wenn auch dies Abschlussregatta keinen harten Kriterien des Regattasports stand halten würde, war doch die Freude am Segeln allen Teilnehmern am Ende der Wettfahrt deutlich anzumerken - es hatte Spaß gemacht.


Den ersten Platz belegten nach errechneter Zeit die Crew Glock mit einer Olsen 31 in Verbund mit der Crew Jung auf einem Regent.

Das Einholen der Club-Fahne fand standesgemäß durch unseren 1. Vorsitzenden, Frank Büchele, statt. Dass allerdings auch hier schon künftige Nachwuchssegler in jüngstem Alter mit Neugier beteiligt sind - siehe Foto - lässt das Beste für den YCW hoffen.